Abstiegskampf am Uhlenkrug

Am kommenden Sonntag trifft der ETB Schwarz-Weiß Essen im Abstiegskampf der Oberliga Niederrhein auf den SV Hönnepel-Niedermörmter. Der Anstoß dieser brisanten Partie erfolgt um 15 Uhr im Uhlenkrugstadion.

Die neuformierte Mannschaft vom Niederrhein hat eine sehr schwierige Hinrunde hinter sich und konnte erst im Nachholspiel am 26. Februar 2017, den ersten Saisonsieg (4:0 gegen SC Düsseldorf-West) erringen. Am letzten Sonntag ließ Hö-Nie dem ersten Saisonerfolg direkt einen 4:1-Heimsieg gegen den VfR Krefeld-Fischeln folgen. Zurzeit liegt der kommende Gegner der Schwarz-Weißen mit dreizehn Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der Oberliga Niederrhein. Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag auch mit Lukas Weiß, der in der Hinrunde noch für den ETB aufgelaufen ist und sich in der Winterpause dem SV angeschlossen hat.

Seit Anfang Dezember werden die „Bullen von Kalkar“ wieder von Kulttrainer Georg „Schorsch“ Mewes trainiert. Der 68-Jährige war bereits von 2010 bis 2016 Chefcoach bei Hö-Nie und schaffte dort 2012 den Aufstieg in die Oberliga. Im letzten Sommer heuerte er beim Ligarivalen TV Jahn Hiesfeld an. Dort lief es aber nicht wie gewünscht und man trennte sich schon wieder während der Hinrunde. Seit Anfang Dezember steht Georg Mewes wieder an der Seitenlinie von „seinem“ SV Hönnepel-Niedermörmter. Das Hinspiel zwischen Hö-Nie und dem ETB endete mit einem 2:2-Unentschieden.

IMG_1328

Einsatz fraglich: Bernad Gllogjani

 

ETB-Coach Manfred Wölpper zur kommenden Partie: „Wir tragen einen sehr schweren Rucksack, da wir schon seit April kein Heimspiel mehr gewonnen haben. Wir wollen diese Last aber ablegen und das Spiel am Sonntag gewinnen. Von der Tabelle her ist es ja eine vermeintlich leichtere Partie. Hö-Nie ist aber wiedererstarkt, hat aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt und strotzt vor Selbstbewusstsein. Sie haben das Momentum auf ihrer Seite. Trainer Georg Mewes hat die Mannschaft wieder auf Vordermann gebracht und sie haben gefährliche Leute vorne drin, auf die wir gut aufpassen müssen. Ich hoffe, dass bald ein Erfolgserlebnis kommt und uns die Zuschauer am Sonntag unterstützen und nicht ungeduldig werden.“

Verzichten müssen die Schwarz-Weißen am Sonntag verletzungsbedingt auf Christopher Zeh und Ridvan Avci. Der Einsatz von Bernad Gllogjani und Robin Fechner ist fraglich.

One Response to Abstiegskampf am Uhlenkrug

  1. matschunas Antworten

    11. März 2017 at 19:17

    Jetzt wird es richtungsweisend, hart nach alter ETB Schule kämpfen,
    es wird klappen mit dem Trainer Routinie.
    Viel Erfolg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *