ETB mit guter Leistung gegen RWE

ETB Schwarz-Weiß Essen – Rot-Weiss Essen 1:3 (1:1)

Nach zwei Jahren fand endlich wieder das traditionsreiche Essener Derby zwischen den „Schwatten“ und den „Roten“ statt. 1216 Zuschauer hatten sich am altehrwürdigen Uhlenkrug eingefunden und sahen eine abwechslungsreiche Partie zwischen beiden Clubs. Die klassentieferen Schwarz-Weißen sind erst seit neun Tagen im Mannschaftstraining, zeigten eine couragierte Leistung und mussten sich am Ende aber mit 1:3 (1:1) nicht unverdient in diesem Vorbereitungsspiel geschlagen geben.

Tor SWE

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte die Elf vom Uhlenkrug in der 16. Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. Nach einem Eckball von Athanasios Tsourakis war Robin Fechner zur Stelle und erzielte mit einem schönen Seitfallzieher aus fünf Metern gegen den rechten Innenpfosten, das 1:0 für die Schwarz-Weißen. Sieben Minuten vor der Halbzeitpause sorgte dann ein Eigentor von ETB-Innenverteidiger Paul Voß für den 1:1-Ausgleich und gleichzeitigen Halbzeitstand (38.).

Im zweiten Durchgang wechselten beide Teams kräftig ihre Mannschaften durch, aber die Gäste von der Hafenstraße kamen damit besser zurecht. In der 69. Minute konnten sie durch den eingewechselten Boris Tomiak das 1:2 erzielen. Nach einem Freistoß vom ebenfalls eingewechselten Kevin Grund, kam er aus sieben Metern mit dem Fuß an den Ball und lenkte ihn in die rechte Ecke. Fünf Minuten später erhielten die Rot-Weissen einen Foulelfmeter, als ETB-Neuzugang Maximilian Güll seinen Gegenspieler Kevin Grund im Sechszehner von den Beinen holte. Diese Chance ließ sich RWE-Spieler Benjamin Baier nicht entgehen und verwandelte eiskalt zum 1:3-Endstand (74.).

Aus dem Spiel_8

Trainerstimmen:

Sven Demandt (Rot-Weiss Essen): „Das Ergebnis ist okay, aber beim ersten Tor hat uns der ETB schon gut geholfen. Wir hatten aber auch andere gute Gelegenheiten. Mit dem Spiel bin ich nicht unzufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir aber besser gespielt, als im zweiten Durchgang. Uns war schon klar, dass wir nach den Wechseln wohl etwas überlegener sein würden, was dann auch der Fall war. Niemand hat sich heute verletzt, was elf Tage vor dem Saisonstart auch sehr wichtig ist. Es war ein rundum gelungener Abend.“

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Wenn man verliert ist man natürlich immer unzufrieden, auch wenn es gegen den großen Nachbarn ging. Wir sind erst seit kurzem im Training und haben eine völlig neuformierte Truppe. Da muss man erst mal sehen, was richtig zusammenpasst. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und das Eigentor musste wirklich nicht sein. Natürlich hatte RWE mehr Spielanteile, aber wir waren immer mal in der Lage, uns gut zu befreien. Man konnte schon in der ersten Halbzeit sehen, dass der eine oder andere Spieler noch nicht so weit ist, was aber auch völlig normal ist. In der Schlussphase der zweiten Halbzeit haben wir nur noch auf Ergebnis gespielt, weil wir völlig platt waren. Zusätzlich wollte ich aber auch noch jedem die Chance geben, vor vielen Zuschauern mal gegen RWE zu spielen. Das Ergebnis geht völlig in Ordnung. Man kann sehen, dass wir jetzt eine völlig andere Mannschaft haben, die mit Tempo und Mentalität agiert.“

ETB SW Essen: Seifried (46. Albri) – Kehrmann (87. Disci), Michalsky (46. G. Tomasello), Voß (53. Canpolat), Güll (89. Kryeziu) – Fechner – Yahkem (82. Amoako), Tsourakis (73. Peterburs), A. Tomasello (41. Erdogan), Walkenbach (46. Nguanguata) – Ellmann (61. Fakhro)

Rot-Weiss Essen: Heller – Malura (46. Urban), Becker, Zeiger (46. Baier), Lucas – Pröger (46. Harenbrock), Meier (46. Tomiak), Remmo (46. Platzek), Unzola – Bednarski (56. Ngankam), Cokkosan (46. Grund)

Schiedsrichter: Sven Waschitzki

Tore: 1:0 Fechner (16.), 1:1 Voß (38. / Eigentor), 1:2 Tomiak (69.), 1:3 Baier (74. / Foulelfmeter)

Zuschauer: 1216

Gelb-Rote Karten:

Rote Karten:

Besondere Vorkommnisse:

Fotos: Jörg Fuhrmann

Aus dem Spiel_6Aus dem Spiel_5 Aus dem Spiel_4 Aus dem Spiel_3 Aus dem Spiel_2 Aus dem Spiel Zuschauer

Freude nach dem Tor von SWE Freistoß RWE Elfmeter Aus dem Spiel_9

Vielen Dank an Jörg Fuhrmann für die Fotos!

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