Heimniederlage nach schwacher Leistung

ETB Schwarz-Weiß Essen – VfR Krefeld-Fischeln 0:3 (0:1)

Beim ETB Schwarz-Weiß läuft es momentan nicht rund. Die Mannschaft von ETB-Trainer Manfred „Manni“ Wölpper musste heute eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen den VfR Krefeld-Fischeln am heimischen Uhlenkrug schlucken und kassierte damit drei Niederlagen in den letzten acht Tagen. Deutlich verschlechtert hat sich die Situation für den DFB-Pokalsieger von 1959 nach der neuerlichen Niederlage aber nicht. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz in der Oberliga Niederrhein verringerte sich von vier auf drei Zähler.

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Die Schwarz-Weißen starteten äußerst schlecht in die Partie gegen den Tabellenvierten und hätten bereits nach 150 Sekunden in Rückstand geraten können. Nach einem Konter konnte Angreifer Dustin Orlean alleine auf den wiedergenesenen ETB-Keeper Philipp Kunz zulaufen, der den Flachschuss in die rechte Ecke aber gut parierte (3.). In der 5. Spielminute war es dann aber schon so weit. Nach einem Kopfball von VfR-Goalgetter Kevin Breuer gegen die Latte, stand Mitspieler Alexander Lipinski goldrichtig und konnte das Spielgerät aus kurzer Entfernung, zum 1:0 für seine Mannschaft, in die Maschen köpfen. Auch in der Folgezeit war die ETB-Abwehr alles andere als sattelfest und mit dem 0:1 zur Halbzeitpause konnten die Essener gut leben.

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Keine Stunde war gespielt, als die Gäste auf 2:0 erhöhen konnten. Nach einem Eckball von Kevin Breuer bugsierte Philip Reichardt den Ball aus sechs Metern per Kopf ins ETB-Gehäuse (59.). In der 75. Spielminute fiel mit dem 3:0 für die Krefelder bereits die Vorentscheidung. Zwei Gästespieler konnten sich gegen fünf Schwarz-Weiße im Angriff durchsetzen und der eingewechselte Stefan Linser besorgte dann aus fünf Metern, mit einem unhaltbaren Direktschuss, den Endstand. Die beste ETB-Aktion gab es drei Zeigerumdrehungen später. Nach einem Freistoß von Julian Bluni traf ETB-Stürmer Chamdin Said mit einem Volleyschuss aber nur das linke Lattenkreuz (78.) des Krefelder Tores.

Trainerstimmen:

Stephan Maas (VfR Krefeld-Fischeln): „In den letzten Jahren war das Spiel hier immer schon zur Halbzeit für den ETB entschieden. Das wollten wir diesmal vermeiden, was uns auch ganz gut gelungen ist. In der ersten Halbzeit war ich mit unserem Spiel sehr zufrieden, nur nicht mit der Chancenauswertung. Da haben wir einiges liegenlassen. Wir haben nach etlichen Wochen heute endlich mal wieder zu Null gespielt. Der Sieg geht in Ordnung, denn wir hatten die besseren Chancen. Wir hatten aber auch etwas Glück, dass wir gut zehn Minuten vor Schluss nicht das 1:3 bekommen, als der Ball gegen das Aluminium ging. Dann hätte das Spiel noch mal kippen können.“

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Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Der Sieg für Krefeld-Fischeln geht absolut in Ordnung. Wir müssen uns jetzt zusammensetzen und klar und deutlich einige Dinge ansprechen. Der 1:0 Sieg im letzten Heimspiel in Unterzahl hat wohl dazu geführt, dass einige meinen, wir hätten es schon geschafft. Wir haben heute desolat angefangen und hatten viele Torchancen gegen uns. Wir haben ohne Mut und Selbstvertrauen agiert und sind nicht nach vorne nachgerückt. Das ist schlimm momentan. Das Spiel war dann nach dem dritten Tor gelaufen. Natürlich ist es in unserer Situation jetzt schwer, optimistisch zu denken. Wir müssen und werden da aber rauskommen. Ich werde mir diese Woche etwas einfallen lassen, damit die Mannschaft den Kopf wieder frei bekommt. Wir werden jetzt aber alles erst mal in Ruhe analysieren und besprechen. Vor zwei Wochen war noch alles gut, aber jetzt ist der Faden auf einmal bei uns gerissen. Dass wir plötzlich genau in dieser Phase eine kleine Krise kriegen ist schlimm. Ich will jetzt aber nicht den Stab über die Mannschaft brechen.“

ETB SW Essen: Kunz – Voß, K. Müller, Michalsky, Zeh (63. Bluni) – Fechner – Hotoglu (46. Gllogjani), La Monica, Walkenbach (76. Peterburs) – Fakhro, Said

VfR Krefeld-Fischeln: Öczelik – Kuschel, Akarca, Wiegers, Baum – Reichardt (77. Nakaoka) – Oehlers, Machnik, Lipinski (77. Reinert) – Breuer, Orlean (56. Linser)

Schiedsrichter: Benedikt Langenberg

Tore: 0:1 Lipinski (5.), 0:2 Reichardt (59.), 0:3 Linser (75.)

Zuschauer: 298

Gelb-Rote Karten:

Rote Karten:

Besondere Vorkommnisse:

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