Unnötige 1:0-Niederlage in Homberg

VfB Homberg – ETB Schwarz-Weiß Essen 1:0 (1:0)

Der ETB Schwarz-Weiß konnte auch sein zweites Spiel im Jahr 2017 nicht gewinnen. Beim starken Aufsteiger VfB Homberg verlor die Mannschaft von ETB-Coach Manfred „Manni“ Wölpper unnötig mit 1:0 (1:0). Durch diese Niederlage bleiben die Schwarz-Weißen auf dem fünfzehnten Tabellenplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nun aber bereits vier Zähler.

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Bereits vor dem Anpfiff musste der ETB die erste Hiobsbotschaft verkraften, denn Damian Peterburs musste nach dem Aufwärmen mit muskulären Problemen passen und konnte nicht auflaufen. Dennoch legten die Essener los wie die Feuerwehr und hätten nach fünfzig Sekunden eigentlich mit 1:0 in Führung gehen müssen. Athanasios Tsourakis kam nach Vorarbeit von ETB-Stürmer Malek Fakhro aus neun Metern frei zum Schuss, aber VfB-Keeper Philipp Gutkowski konnte den Ball klasse parieren. Im Gegenzug konnte Justin Bock nach einem groben Schnitzer in der ETB-Abwehr alleine aufs Tor zulaufen. Er passte noch mal quer und Ex-ETB-Spieler Dennis Wibbe traf aus sieben Metern ins leere Tor zur frühen 1:0-Führung (2.).

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Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Schwarz-Weißen mehr und mehr die Initiative, bissen sich aber immer wieder in der Homberger Abwehr fest. Die beste Chance hatte ETB-Innenverteidiger Kevin Müller in der 84. Spielminute. Sein guter Drehschuss aus acht Metern wurde aber noch von VfB-Torhüter Philipp Gutkowski pariert und zur Ecke gelenkt. Eine Unachtsamkeit in der 2. Minute ließ den ETB am Ende mit leeren Händen dastehen.

 

 

Trainerstimmen:

Stefan Janßen (VfB Homberg): „Das Spiel fing heute wahnsinnig an. Erst hat der ETB nach wenigen Sekunden eine Riesenchance, die unser Torhüter super hält und im Gegenzug fällt dann das 1:0 für uns. Damit hatten wir eigentlich schon die Highlights der Partie gesehen. Das Spiel war genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es gab sehr viele Zweikämpfe, auf einem schwer bespielbaren Boden. Die Jungs haben neunzig Minuten lang alles gegeben. Der ETB hat es nicht verdient heute zu verlieren, weil sie auch alles gegeben haben. Wir waren am Ende vielleicht einen Ticken glücklicher als die Essener. Ich bin sehr froh, dass wir die drei Punkte heute gemacht haben. Jetzt kommen ganz schwere Gegner auf uns zu und deshalb war der Sieg sehr wichtig für uns. Ab jetzt soll der ETB möglichst viele Punkte holen und bloß nicht absteigen. Die Qualität und der Wille sind vorhanden, vielleicht brauchen die Schwarz-Weißen auch einfach nur mal etwas Glück.“

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Unglücklicher kann ein Spiel nicht beginnen. Wir müssen eigentlich in der ersten Minute das 1:0 machen. Aber anstatt den Ball mal reinzuschieben, halten wir voll drauf. Der Torwart wehrt ihn ab und im Gegenzug fällt nach einem katastrophalen Fehler das 1:0 für Homberg. Wir haben den VfB förmlich zu dem Treffer eingeladen. Das war im Prinzip ein Selbsttor. Es wurde nicht beherzigt, was wir vorgegeben hatten, nämlich, dass wir nach vorne verteidigen. Das haben wir dann in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir haben alles versucht und Homberg in der eigenen Hälfte quasi festgenagelt. Das dann hier und da mal ein Konter gegen uns läuft, ist natürlich normal. Letztendlich haben wir heute aber zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Wir hatten zu wenig Mumm in unseren Aktionen. Uns fehlte vorne die Entschlossenheit.“

VfB Homberg: Gutkowski – Kogel (79. Welky), Dusy, Schmitt, Manca – Kücükarslan, Cuhaci, Dertwinkel (86. Witte), Bock – Wibbe, Sendar (70. Holz)

ETB SW Essen: Kunz – Nguanguata, K. Müller (86. Nebihi), Michalsky, Voß – Gllogjani (38. Said), La Monica, Tsourakis, Hotoglu, Walkenbach (60. Bluni) – Fakhro

Schiedsrichter: Thomas Ulitzka

Tore: 1:0 Wibbe (2.)

Zuschauer: 300

Gelb-Rote Karten:

Rote Karten:

Besondere Vorkommnisse:

One Response to Unnötige 1:0-Niederlage in Homberg

  1. Hans Groos Antworten

    12. März 2017 at 11:17

    es muß etwas passieren am uhlenkrug- denn jedes jahr ist es immer wieder das gleiche
    ich ging jahrelang zum uhlenkrug doch leider hat sich in den letzten jahren vieles
    verändert. die tollen jahre der oberliga sind längst vorbei.als herrmann merchel noch das
    tor hütete 65 jahre ging ich zum uhlenkrug die zuschauer wurden immer weniger
    irgend etwas ist schief gelaufen.spieler kamen und gingen und es ging weiter bergab
    letztes jahr war der abstieg schon fakt.dank msv bleibt die klasse erhalten.
    nun kämpft man wieder darum die klasse zu erhalten
    viel glück dazu aber ohne mich.

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