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Nachholspiel am Dienstag

veröffentlicht am 29.10.2017

Am kommenden Dienstag darf das Team von ETB-Coach Manfred Wölpper wieder am heimischen Uhlenkrug antreten, wo man sich zurzeit deutlich wohler fühlt, als in der Fremde. Die Schwarz-Weißen haben bisher alle fünf Heimspiele in dieser Saison gewonnen. Nächster Gegner beim Nachholspiel am Dienstag ist die Mannschaft vom VfR Fischeln. Der Anstoß am Uhlenkrug erfolgt um 15 Uhr.

Der VfR ist in dieser Spielzeit nicht gut aus den Startlöchern gekommen und liegt zur Überraschung vieler Experten momentan nur auf Platz fünfzehn der Oberliga Niederrhein. Trainiert wird Fischeln vom 51-jährigen Josef Cherfi, der die Krefelder im Sommer 2011 als Coach übernommen hat und nun bereits in der siebten Saison an der Kölner Straße tätig ist. Ein besonderes Augenmerk muss die ETB-Abwehr auf Kevin Breuer legen. Der 26-Jährige kann beidfüßig schießen und erzielte in der letzten Saison zwanzig Treffer für seinen Club. Mit Christos Pappas befindet sich auch ein Ex-ETB-Spieler in den Reihen unserer Gäste. 

Er schnürte in der Saison 2010/2011 seine Fußballschuhe für die Schwarz-Weißen. Bisher begegneten sich beide Clubs achtmal in der Oberliga Niederrhein. Dabei gab es fünf Siege für den ETB, ein Unentschieden und zwei Erfolge für den VfR.

„Es ist mir völlig unverständlich, warum Fischeln bisher in dieser Saison so schlecht dasteht. Sie haben eine wirklich gute Mannschaft und mit Kevin Breuer einen super Spieler. Wir werden sie nicht am momentanen Tabellenplatz messen und bestimmt nicht unterschätzen. Wir müssen über Mentalität zur Qualität gelangen, um Fischeln zu schlagen. Ich hoffe, dass wieder unsere Heimstärke zum Tragen kommt“, sagt ETB-Trainer Manni Wölpper.

Verzichten müssen die Schwarz-Weißen am Dienstag auf Kevin Kehrmann, Damian Peterburs und Robin Fechner. Der Einsatz von Ömer Erdogan und Athanasios Tsourakis ist fraglich.

Erneute Auswärtsniederlage für den ETB

veröffentlicht am 27.10.2017

TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld - ETB Schwarz-Weiß Essen 2:0 (1:0)

Der ETB Schwarz-Weiß kann momentan außerhalb des Uhlenkrugs nicht mehr gewinnen. Am heutigen Freitagabend musste sich die Mannschaft von ETB-Coach Manni Wölpper, im Auswärtsspiel beim TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld, mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Damit verloren die Schwarz-Weißen bereits ihre fünfte Auswärtspartie hintereinander.

Im ersten Durchgang dauerte es bis zur 16. Spielminute, ehe es die erste erwähnenswerte Szene gab. Dabei konnte sich ETB-Keeper Ricardo Seifried auszeichnen, als er bei einem Flachschuss in die rechte Ecke gut parierte. Nach einer guten halben Stunde kamen die Schwarz-Weißen öfter in den Strafraum der Gastgeber, aber im Abschluss fehlte dann die richtige Entschlossenheit bei Athanasios Tsourakis (32.) oder die Präzision beim Kopfball von ETB-Kapitän Sebastian Michalsky (35.). Als alle Zuschauer schon mit einem torlosen Remis zur Halbzeitpause rechneten, bekam Jahn Hiesfeld einen Elfmeter von Schiedsrichter Martin Ulankiewicz zugesprochen. Diese Chance ließ sich TV-Torjäger Kevin Menke nicht entgehen und schoss den Strafstoß in den rechten Torwinkel (44.).

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hatte der ETB Glück, dass er nicht höher in Rückstand geriet. Nach Vorarbeit von Kevin Menke traf Kei Hirose aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig und schoss aus sieben Metern übers Gästetor (51.). Siebzehn Minuten später gab es die nächste gute Gelegenheit für die Hausherren. Nach einem Konter lief Gino Mastrolonardo aufs ETB-Gehäuse zu, aber sein Schuss aus zwölf Metern flog deutlich über den Kasten (68.). Danach erhöhten die Schwarz-Weißen den Druck und in der Schlussminute kam es dann so, wie es kommen musste: Die Essener klärten in der eigenen Hälfte den Ball nicht richtig und nach einem Zuspiel vom eingewechselten Niklas Jahny konnte Hiesfelds Goalgetter Kevin Menke aus drei Metern den 2:0-Endstand erzielen (90.).

Trainerstimme:

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Zurzeit läuft es auswärts bei uns einfach nicht. Das Spiel hätte heute eigentlich 0:0 ausgehen müssen. Eine einzige Entscheidung hat aber gereicht, um das Spiel zu verlieren. Eric Yahkem wird aus der Drehung, aus kurzer Entfernung angeschossen und der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Es ist schade, dass die Partie durch diesen Elfer entschieden wurde. Ich kann meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen, denn sie haben alles versucht. Hiesfeld stand sehr tief hinten drin, aber uns fehlte die Durchschlagskraft und bei den Standards waren wir nicht gefährlich genug. Wir waren nicht schlechter als Hiesfeld und haben die Niederlage nicht verdient.“

TV Jahn Hiesfeld: Gbür, Riebling, Kolberg (90. Welscher), Corvers, Dan. Gataric, Hirose (84. Weßelburg), Dal. Gataric (74. Jahny), Mastrolonardo, Krystofiak, Spors, Menke

ETB SW Essen: Seifried - Nguanguata, G. Tomasello, Michalsky, Voß – Fechner (70. Canpolat) – Tsourakis (58. Fakhro), A. Tomasello, Walkenbach – Ellmann, Yahkem

Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz

Tore: 1:0 Menke (44. / Handelfmeter), 2:0 Menke (90.)

Zuschauer: 350

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

Besondere Vorkommnisse: -

Flutlichtspiel für den ETB in Hiesfeld

veröffentlicht am 25.10.2017

Bereits am Freitagabend geht es für den ETB Schwarz-Weiß in der Meisterschaft weiter. Die Mannschaft um ETB-Kapitän Sebastian Michalsky tritt dann beim punktgleichen TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld an. Die letzten fünf Begegnungen gegen die Dinslakener konnten die Schwarz-Weißen alle siegreich beenden. ETB-Coach Manni Wölpper hofft natürlich, diese Serie weiter ausbauen zu können. Der Anstoß in der Dorotheen-Kampfbahn (Industriestr. 32, 46537 Dinslaken) erfolgt um 19.30 Uhr.

Die Veilchen aus Dinslaken liegen auf dem siebten Tabellenplatz der Oberliga Niederrhein und konnten bisher – genauso wie die Schwarz-Weißen - neunzehn Zähler auf der Habenseite verbuchen. Im Dezember 2016 übernahm Thomas Drotboom den Posten als Trainer von Jahn Hiesfeld. Der 51-jährige Coach betrat aber kein Neuland, denn bereits in der Saison davor hatte er das Sagen an der Seitenlinie der Dinslakener. Der ETB muss in der Abwehr wieder hellwach sein, denn TV-Torjäger Kevin Menke war in dieser Saison bereits acht Mal erfolgreich. Beim Gastspiel am Freitagabend trifft der ETB auch auf zwei alte Bekannte, denn die beiden Jahn-Stürmer Joel Zwikirsch und Pascal Spors sind beide in der Vergangenheit schon für die Schwarz-Weißen aufgelaufen.

„Hiesfeld ist ein Verein, der zum Favoritenkreis in der Oberliga Niederrhein zählt. Sie haben sehr viele Regionalligaspieler in ihren Reihen und besitzen eine erfahrene Mannschaft. Wir müssen alles bringen, wenn wir mit drei Punkten nach Hause fahren wollen und das ist natürlich unser Ziel am Freitag. Wir müssen bei den anstrengenden englischen Wochen Fingerspitzengefühl zeigen, wen wir einsetzen, oder wem wir eine Pause gönnen. Wir haben ein schweres Programm vor uns und müssen mit unseren Kräften natürlich etwas haushalten“, sagt ETB-Coach Manni Wölpper.

Verzichten müssen die Schwarz-Weißen in Hiesfeld auf Damian Peterburs, Ömer Erdogan und Kevin Kehrmann, die weiterhin verletzt ausfallen.

GETRÄNKE TERHORST ist neuer Trikotsponsor beim ETB

veröffentlicht am 23.10.2017

Der ETB Schwarz-Weiß Essen freut sich, einen neuen Trikotsponsor für seine Oberligamannschaft präsentieren zu können. Der Schriftzug der Essener Firma GETRÄNKE TERHORST prangt nun auf der Brust der Schwarz-Weißen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit GETRÄNKE TERHORST einen neuen Trikotsponsor gefunden haben. Wir standen schon länger in Kontakt und nun hat es endlich geklappt“, freut sich Heinz Hofer, 1. Vorsitzender der ETB-Fußballabteilung, über den gelungenen Coup. Knapp anderthalb Jahre liefen die Schwarz-Weißen mit blanker Brust auf. Der Vertrag mit GETRÄNKE TERHORST, die in Essen drei Getränkemärkte betreiben, ist bis zum Saisonende fixiert.

Gerhard Terhorst zu seinem Engagement beim DFB-Pokalsieger von 1959: „Ich gehe schon ziemlich lange zum ETB und hatte immer umfangreichen Kontakt zu Heinz Hofer. Er hat mich jedes Jahr angesprochen und nun haben wir uns dafür entschieden, Trikotsponsor beim ETB zu werden. Wir sind jetzt erst mal bis zum Ende der Saison Trikotsponsor. Es ist aber durchaus denkbar, dass wir auch in der nächsten Saison auf dem ETB-Trikot zu finden sind. Ich hoffe, dass wir am Ende der Saison den Aufstieg am Uhlenkrug feiern können.“

GETRÄNKE TERHORST ist in Essen mit drei Getränkemärkten (Steeler Str. 466-468, Kölner Str. 90 und Saatbruchstr. 50) vertreten und bietet auch einen Lieferservice an.

(Axel Schulten)

Am Uhlenkrug bleibt der ETB eine Macht

veröffentlicht am 22.10.2017

ETB Schwarz-Weiß Essen – Cronenberger SC 1:0 (1:0)

Fünf Spiele, fünf Siege! Diese stolze Bilanz und lupenreine Weste kann die Mannschaft von ETB-Coach Manfred „Manni“ Wölpper, nach dem heutigen Spieltag am heimischen Uhlenkrug vorweisen. Diesmal gab es nicht so ein Torspektakel wie in den vorherigen Heimspielen, aber mit dem verdienten 1:0-Sieg gegen den Cronenberger SC, blieben die Schwarz-Weißen zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer.

Der ETB begann fulminant vor 241 Zuschauern und erzielte nach einer guten Möglichkeit durch Girolamo Tomasello nach neunzig Sekunden, in der 5. Spielminute bereits das 1:0. Im Anschluss nach einer Ecke seines Bruders Alessandro Tomasello, nahm Girolamo Tomasello den Ball gekonnt mit der Brust an und hämmerte das Spielgerät aus zwölf Metern, mit einem Flachschuss in die linke Ecke. Nach einer Viertelstunde waren die Gäste nur noch zu zehnt, nachdem Kabiru Hashem Mohammed nach einer Tätlichkeit die Rote Karte von Schiedsrichter Thomas Ulitzka sah (15.). In der 18. Minute hatten die Essener Fans erneut den Torschrei auf den Lippen, aber ein Schuss von Athanasios Tsourakis ging gegen die Querlatte und der Nachschuss von ETB-Goalgetter Marvin Ellmann wurde noch von der Torlinie gekratzt. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause musste erneut das Aluminium für die Cronenberger retten. Nach einem guten Zuspiel von Alessandro Tomasello traf Robin Fechner aus vier Metern nur die Latte (36.).

In der zweiten Halbzeit gab es das gleiche Bild, wie vor dem Seitenwechsel. Die Schwarz-Weißen machten das Spiel, gingen aber viel zu fahrlässig mit ihren Torchancen um. So wurde Alessandro Tomasellos Schuss aus sechszehn Metern von SC-Keeper Marcel Langendorf ebenso pariert (48.), wie eine gute Möglichkeit von Athanasios Tsourakis aus spitzem Winkel (63.). Ansonsten schaffte es Marvin Ellmann in der 65. Minute nicht, seinen Kopfball aus fünf Metern noch aufs Tor zu drücken. Der Ball flog über die Latte, und dort landete drei Minuten später auch ein Schuss von Danny Walkenbach aus vollem Lauf (68.). Somit mussten die Gastgeber bis zum Schluss um den fünften Heimsieg in dieser Saison zittern.

Trainerstimmen:

Peter Radojewski (Cronenberger SC): „Wie in den letzten Spielen auch, haben wir die Anfangsphase wieder etwas verschlafen. Wir liegen 0:1 hinten und haben dann eine rote Karte bekommen, die man nicht geben darf. In Unterzahl hat meine Mannschaft dann aber besser agiert und versucht, alles zu vermeiden, was irgendwie geht. Der ETB hatte nicht nur mehr Spielanteile, er hätte das Spiel auch einige Male vorzeitig entscheiden können. Da hatten wir Glück, aber das haben wir uns auch erarbeitet. Meine Mannschaft hat in Unterzahl aufopferungsvoll gekämpft. Da kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Der ETB hat zu Recht heute gewonnen.“

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Wir haben in den ersten zehn Minuten sehr viel richtig gemacht. Wir haben Räume freigezogen, haben Doppelpässe gespielt und sind über außen gekommen. Wir konnten nach zehn Minuten schon zwei bis drei Tore machen. Nach unseren ganzen Chancen hätte das Spiel eigentlich schon zur Halbzeit entschieden sein müssen. Die Leidenschaft die ich gegen RWE gesehen habe, konnte ich heute nicht erkennen. Darüber bin ich sehr böse. Positiv ist, dass wir jetzt neunzehn Punkte haben und zum ersten Mal zu Null gespielt haben. Gegen einen dezimierten Gegner kann immer mal eine Standardsituation ins Tor rutschen. Und wenn ich dann sehe, wie unentschlossen vor dem Tor waren, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man bis zum Schluss noch schwitzen muss. Wir müssen wieder mit mehr Entschlossenheit im Sechszehner agieren. Das war heute nicht gut. Positiv ist allerdings auch, dass wir seit langer Zeit in der Meisterschaft am Uhlenkrug unbesiegt sind. Zuhause sind wir eine Bank.“

ETB SW Essen: Seifried – Nguanguata, G. Tomasello, Michalsky, Voß – Fechner – Tsourakis (87. Canpolat), A. Tomasello, Walkenbach – Ellmann (90. +2 Amoako), Yahkem (76. Fakhro)

Cronenberger SC: Langendorf – Schättler, Diankanu, Burghard, Jacobs – Boudeing (62. Matsuyama) – Al Khalil (74. Christ), Ulusoy (46. Petkov), Perne, Elbl - Hashem Mohammed

Schiedsrichter: Thomas Ulitzka

Tore: 1:0 G. Tomasello (5.)

Zuschauer: 241

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: Hashem Mohammed (15. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse: Peter Radojewki wurde auf die Tribüne verbannt (84.).

Fotos: Kurt Wieschermann (Herzlichen Dank!)

(Axel Schulten)

Nächster Heimsieg für die Schwarz-Weißen?

veröffentlicht am 19.10.2017

Am kommenden Sonntag erwartet der ETB Schwarz-Weiß Essen den Cronenberger SC im Meisterschaftsspiel der Oberliga Niederrhein am heimischen Uhlenkrug. Der ETB konnte bisher alle vier Heimspiele in dieser Saison für sich entscheiden und hofft, dass diese Serie gegen Cronenberg weiter ausgebaut wird. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr.

Die Wuppertaler stiegen im Sommer 2016 von der Landesliga in die Oberliga Niederrhein auf. Bereits in der Saison 2012/2013 spielten sie in der Oberliga, mussten aber nach nur einem Jahr wieder den Weg nach unten antreten. Trainiert wird der Cronenberger SC von Peter Radojewski, der unsere Gäste im Laufe der abgelaufenen Saison übernommen hat und am letzten Spieltag beim 4:3-Heimsieg gegen den ETB, den Klassenerhalt mit seinem Team perfekt machen konnte. Der 48-jährige Ex-Profi war als Spieler unter anderem für Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 aktiv. Auch in dieser Saison dürfte für den Sportclub der Klassenerhalt das erklärte Ziel sein. Zurzeit stehen die Bergischen mit zehn Punkten auf dem fünfzehnten Tabellenplatz. Ein Wiedersehen gibt es für den ETB mit Benjamin Christ, der Nationalspieler der deutschen Gehörlosen-Auswahl ist und vor einigen Jahren bei der damaligen Zweitvertretung der Schwarz-Weißen, erfolgreich auf Torjagd ging.

 

ETB-Coach Manni Wölpper zum kommenden Gegner: „Wir haben unsere Wunden vom Rot-Weiss-Spiel geleckt und konzentrieren uns jetzt ganz auf unsere Aufgabe gegen den Cronenberger SC am Sonntag. Wir werden uns nicht am Gegner orientieren, sondern das Spiel selbst machen, ähnlich wie wir es in der zweiten Halbzeit gegen RWE auch gemacht haben. Cronenberg ist sehr schlecht in die Saison gestartet, konnte aber in den letzten drei Spielen zwei Siege einfahren. Wir müssen unser eigenes Ding durchziehen und auch mal wieder einen Treffer erzielen, nachdem wir jetzt zweimal ohne Torerfolg geblieben sind.“

Definitiv verzichten müssen die Schwarz-Weißen auf Ömer Erdogan und Kevin Kehrmann, der sich gegen RWE am Oberschenkel verletzt hat. Der Einsatz von Athanasios Tsourakis ist fraglich, dafür könnte aber Maximilian Güll nach langer Verletzungspause eventuell wieder im ETB-Kader stehen.

(Axel Schulten)

Video zum Pokalspiel gegen RWE

veröffentlicht am 19.10.2017

Hugo Pieper hat zum gestrigen Pokalspiel gegen RWE wieder ein tolle Video-Zusammenfassung erstellt.

Bitte hier klicken: https://www.youtube.com/watch?v=Fastt4zVUfY

Der ETB hält im Derby klasse dagegen

veröffentlicht am 18.10.2017

ETB Schwarz-Weiß Essen – Rot-Weiss Essen 0:2 (0:2)

Im Achtelfinale des Niederrheinpokals setzte sich heute der Regionalligist Rot-Weiss Essen standesgemäß mit 2:0, beim klassentieferen Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen durch. Der ETB zeigte aber eine starke Leistung und ein Klassenunterschied war in den neunzig Minuten nicht auszumachen. Die Rot-Weissen waren aber das cleverere Team und stehen nun im Viertelfinale, wo sie auf TuRU Düsseldorf treffen.

Knapp 3000 Zuschauer sorgten für eine ansprechende Kulisse am altehrwürdigen Uhlenkrug. Zu Beginn bestimmten die gut stehenden Abwehrreihen das Geschehen. Das änderte sich in der 19. Spielminute, als die Gastgeber zu einer Riesenchance kamen. Eric Yahkem hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und seine gute Flanke kam genau auf Athanasios Tsourakis, der freistehend aus sechs Metern aber über das RWE-Gehäuse köpfte. Nach einer halben Stunde fiel dann quasi aus dem Nichts die überraschende 1:0-Führung für die Gäste. Nach einem Freistoß von Benjamin Baier war Stürmer Marcel Platzek mit dem Kopf zur Stelle und bugsierte den Ball aus fünf Metern in die linke Ecke (30.). Die Schwarz-Weißen zeigten sich danach etwas unsortiert und mussten in der 35. Minute nach einem Konter das 0:2 schlucken. Nach guter Vorarbeit von Kai Pröger traf Ex-ETB-Spieler Kamil Bednarski, mit einem sehenswerten Direktschuss aus acht Metern, in die rechte Torecke.

Nach dem Seitenwechsel spielten eigentlich fast nur noch die Gastgeber, aber gegen die gut organisierte Abwehr der Rot-Weissen gab es so gut wie kein Durchkommen. Die beste Gelegenheit hatte der ETB in der 73. Spielminute, als Kevin Kehrmann – der später mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden musste – einen Eckball in den Sechszehner schlug und Robin Fechner aus sieben Metern aufs Tor köpfte. Seinen Aufsetzer konnte RWE-Schlussmann Marcel Lenz aber noch um den Pfosten drehen.

Trainerstimmen:

Argirios Giannikis (Rot-Weiss Essen): „Wir kamen die ersten zehn Minuten schwer ins Spiel rein. Wir haben etwas Zeit gebraucht, aber nach dem Abseitstor für den ETB haben wir die Partie mehr und mehr kontrolliert. Durch einen Standard sind wir dann in Führung gegangen und das 2:0 war dann gut herausgespielt. Wir hätten danach mehr aufs 3:0 gehen können, haben das aber nicht gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir weniger Druck auf den Ball bekommen. Wir haben die Bälle vorne nicht gut gehalten und zu viele Standards für den ETB produziert. Und so kam der ETB immer wieder zu gefährlichen Aktionen. Bei den Standardsituationen war es immer brandgefährlich. Ich möchte einen Dank an meine Mannschaft aussprechen. Wir haben uns gut stabilisiert und das war nicht einfach für die Mannschaft, denn wir haben heute gegen einen gut organisierten Gegner gespielt. Ich bin zufrieden.“

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Das war heute eine klasse Leistung meiner Mannschaft. Ich glaube, wir haben Rot-Weiss Essen heute die Stirn geboten. Mit etwas mehr Matchglück läuft die Partie anders. Die Chance von Atha Tsourakis muss frei vorm Tor normalerweise reingehen. Das hätte das 1:0 sein müssen. Wir haben beim Freistoß zum 0:1 schlecht verteidigt. Der kam zwar gefährlich reingeflogen, aber wir hatten eigentlich klare Absprachen, wer gegen wen spielen muss. Auch gegen Platzek war einer eingeteilt. Wir waren dann kurz konsterniert und haben uns dann durch einen Konter das 0:2 gefangen. Das war ein richtig schönes Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht und dann ist es natürlich nicht einfach, gegen eine klassenhöhere Mannschaft Druck zu entfachen und nicht Gefahr zu laufen, ausgekontert zu werden. Wir haben RWE dann teilweise in deren eigenen Hälfte festgenagelt. Wir hatten keine richtig tollen Torchancen, dafür standen sie hinten zu dicht. Leider sind wir ausgeschieden, haben aber ein Riesenspiel gemacht.“

ETB SW Essen: Seifried – Nguanguata (82. Fakhro), G. Tomasello, Michalsky, Kehrmann (88. Canpolat) – Fechner, A. Tomasello – Yahkem, Walkenbach – Ellmann, Tsourakis (90. +2 Amoako)

Rot-Weiss Essen: Lenz – Becker, Meier, Zeiger, Grund – Urban (48. Lucas), Baier, Brauer, Bednarski – Pröger (89. Harenbrock), Platzek (76. Jansen)

Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen

Tore: 0:1 Platzek (30.), 0:2 Bednarski (35.)

Zuschauer: 2850

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

Besondere Vorkommnisse: Das Spiel wurde mit zehnminütiger Verspätung (Schlangen an den Kassenhäuschen) angepfiffen.

Fotos: Kurt Wieschermann (Vielen Dank!)

Spannendes Pokalderby am Uhlenkrug

veröffentlicht am 17.10.2017

Wir begrüßen am morgigen Mittwoch im Uhlenkrugstadion unsere Rot-Weissen Nachbarn zu dem Essener Fußballderby schlechthin. Nachdem die beiden alten Rivalen im Sommer noch im Rahmen der Saisonvorbereitung aufeinander getroffen sind (3:1 für RWE), geht es heute um das Weiterkommen im Niederrheinpokal.

Für den neuen RWE-Trainer Argirios Giannikis ist es die erste Partie an der Seitenlinie der Rot-Weissen und viele Fans sind schon sehr gespannt, welche Veränderungen der erst 37-Jährige bei der Mannschaft von der Hafenstraße vornehmen wird.

Pokalspiele zwischen den „Schwatten“ und den „Roten“ haben eine lange Tradition. Das erste Pokalspiel zwischen beiden Clubs gab es am 16. Juni 1959 an der Hafenstraße. Die Schwarz-Weißen gewannen damals mit 1:0 das Achtelfinale des Westdeutschen Pokals gegen RWE. Das goldene Tor für den ETB erzielte Hubert Schieth vor über 15.000 Zuschauern.

Aus der jüngeren Pokalvergangenheit ist allen ETB-Fans natürlich noch der 19. Mai 2010 bestens im Gedächtnis, als die Schwarz-Weißen das Endspiel um den Niederrheinpokal im Georg-Melches-Stadion gewannen. 10.409 Zuschauer waren Zeuge, als sich der ETB überraschend mit 2:1 bei den klassenhöheren Rot-Weissen, durch Tore von Kamil Bednarski und Ozan Yilmaz durchsetzen konnte. Die letzte Pokalpartie der beiden DFB-Pokalsieger von 1953 (RWE) und 1959 (ETB) fand im September 2013 statt. In der zweiten Runde des Niederrheinpokals gewann Rot-Weiss - durch einen Treffer von Christian Knappmann kurz nach der Halbzeitpause – knapp mit 1:0 vor 2.450 Fußballanhängern am Uhlenkrug.

Die Kassen sind am Mittwoch bereits ab 17 Uhr geöffnet!

Kampf in Unterzahl wurde nicht belohnt

veröffentlicht am 15.10.2017

SSVg Velbert 02 - ETB Schwarz-Weiß Essen 2:0 (0:0)

Der ETB Schwarz-Weiß trat heute beim Aufstiegsfavoriten SSVg Velbert 02 an und musste die Heimreise mit einer 0:2-Niederlage im Gepäck antreten. Ausschlaggebend dafür war die unberechtigte Gelb-Rote Karte für ETB-Innenverteidiger Paul Voß in der 25. Spielminute. Durch diese erneute Auswärtsniederlage rutschten die Schwarz-Weißen auf den neunten Tabellenplatz in der Oberliga Niederrhein ab.

In den ersten vierundzwanzig Minuten sahen die 360 Zuschauer eine sehr ausgeglichene Partie, in der es nur in der 15. Spielminute eine nennenswerte Aktion gab. Nach einem Eckball herrschte im ETB-Strafraum Durcheinander und von Velberts Mohamed Sealiti prallte der Ball aus fünf Metern plötzlich gegen die Querlatte. Zehn Minuten später hatte dann Schiedsrichter Hendrik Heuvens seinen großen Auftritt, als er Essens Paul Voß die Ampelkarte zeigte, obwohl dieser klar den Ball gegen Michael Smykacz gespielt hatte (25.). „Ich war deutlich vor ihm am Ball und das konnte jeder im Stadion auch sehen“, ärgerte sich Paul Voß zu Recht über seinen unberechtigten Platzverweis. Trotzdem ging es erst mal mit 0:0 in die Kabinen, nachdem der starke ETB-Keeper Ricardo Seifried seine Mannschaft mit einer Glanzparade gegen den Schuss von Maximilian Wagener aus kurzer Entfernung, im Spiel gehalten hatte (36.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Schwarz-Weißen eine couragierte Leistung in Unterzahl und hätten sich fast in der 53. Spielminute dafür belohnt. Nach guter Vorarbeit von Athanasios Tsourakis kam Robin Fechner an den Ball, aber sein Volleyschuss aus elf Metern flog knapp am rechten Pfosten vorbei. Mehr Glück hatte dann fünfzehn Minuten später Velberts Manuel Schiebener auf der anderen Seite. Seine Direktabnahme aus fünf Metern landete zur 1:0-Führung in der linken Ecke (68.). Das endgültige Aus für die Gäste gab es dann in der 87. Minute, als Michael Smykacz mit einem unhaltbaren Flachschuss aus vierzehn Metern in die linke Ecke, zum 2:0-Endstand traf.

Trainerstimmen:

Imre Renji (SSVg Velbert): „Der Platzverweis war schon eine entscheidende Szene im Spiel, es ist aber auch nicht immer ganz einfach dann gegen zehn Mann zu spielen. Wir haben uns schwer getan und sind auf einen guten Gegner gestoßen. Insgesamt hatten wir sehr viel Ballbesitz, aber nicht immer entscheidend nach vorne gespielt. Kurz vor dem 1:0 hatte unser Gegner eine richtig gute Torchance, um in Führung zu gehen. Da hatten wir etwas Glück. Insgesamt haben wir aber auch in der Höhe verdient gewonnen. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen.“

Manfred Wölpper (ETB SW Essen): „Ich denke, dass jeder in der 25. Minute gesehen hat, dass es keine Gelb-Rote Karte war. Durch diese Entscheidung wurde das Spiel natürlich in andere Bahnen gelenkt, denn siebzig Minuten in Unterzahl auf so einem tiefen Geläuf sind extrem, und diese Aktion war dadurch spielentscheidend. So eine Fehlentscheidung ist mir wirklich unbegreiflich. Danach wurde es natürlich sehr schwer. Bis zum 0:1 haben wir gut gestanden. Es war kein schönes Fußballspiel, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir bis zum Gegentor sogar mehr Spielanteile. Nach dem 0:1 war die Chance auf etwas Zählbares natürlich so gut wie weg. Ich mache der Mannschaft aber heute keinen Vorwurf.“

SSVg Velbert: Sprenger – Claus (88. Akin), Sealiti, Andersen, Uzun – Machtemes, Schiebener, Wagener, Coruk – Smykacz (90. Kray), Aydin (90. Nnaji)

ETB SW Essen: Seifried – Kehrmann, Michalsky, Voß, Walkenbach – G. Tomasello, Fechner – Yahkem, A. Tomasello (76. Canpolat), Tsourakis (56. Götze / 81. Fakhro) - Ellmann

Schiedsrichter: Hendrik Heuvens

Tore: 1:0 Schiebener (68.), 2:0 Smykacz (87.)

Zuschauer: 360

Gelb-Rote Karten:  Voß (25. / wiederholtes Foulspiel)

Rote Karten: -

Besondere Vorkommnisse: -

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