Tradition Die Geschichte unserer Fußballabteilung

Chronik der ETB-Fußballabteilung

Chronik der ETB-Fußballabteilung

Veröffentlicht am 1. Februar 2016

Mehr als elf Jahre lang hat der ETB-Fanclub SWR e.V. eine Homepage betrieben, im Januar 2016 wurde diese Seite zu Grabe getragen.  Die Abschaltung der Seite hat auch dazu geführt, dass man die lesenswerte Chronik der ETB-Fußballabteilung nicht mehr im Internet hat finden können.

  • Diesen Missstand beheben die Uhltras gerne:
    Wenn man auf das Titelbild klickt, kann man die achte Auflage der Chronik lesen.
  • Nach dem Anklicken des Titelbildes mit der rechten Maustaste kann man die Datei auch herunterladen.

 

Chronik der ETB-Fußballabteilung

ETB trauert um Manni Buse

ETB trauert um Manni Buse

Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

Am Montag ist der langjährig Betreuer der 1. Mannschaft und A-Jugend des ETB SW Essen im Alter von 86 Jahren verstorben.
Auf dem Foto von 1974 sehen wir Manni unten links. Der ETB trauert um Manni Buse.


Als das Tor zusammenbrach

Als das Tor zusammenbrach

Veröffentlicht am 8. Mai 2015

Lokalderby RW Essen – ETB SW Essen

Wer an ein zusammengebrochenes Tor denkt, denkt unwillkürlich an das Spiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund im altehrwürdigen Bernabeu-Stadion von Madrid vor ein paar Jahren. Aber ähnliches gab es schon in den 50er Jahren beim Lokalderby zwischen den „Roten“ und den „Schwatten“ an der Hafenstraße.

9.000 Zuschauer versammelten sich am 21. September 1952 an der Hafenstraße bei regnerischem Wetter. Der Boden war nass und glitschig und das Spiel wurde von beiden Seiten mit viel Kampf und Härte geführt.

In der 13. Minute kam Helmut Rahn (RWE) auf der rechten Seite an den Ball, Friesenhagen (ETB) rutschte aus und über Malinowski (RWE) kam der Ball zu Gottschalk (RWE), der zum 1:0 einschob. Nun drängten die Schwarz-Weißen auf den Ausgleich. In der 37. Minute war es dann soweit. Eine Vorlage von Heinz Gommans aus dem vorderen Mittelfeld verwandelte Linksaußen Hans Müller mit einem Bombenschuss zum vielumjubelten Ausgleich für den ETB.

 


Als das Tor zusammenbrach

Friesenhagen (ETB) lag im Tornetz

Der mitgelaufene Friesenhagen stürzte sich im Torjubel auch ins Tor und lag im Tornetz. Da brach das ganze Tor zusammen, es stand nur noch der linke Torpfosten. Rot-Weiss-Torwart Fritz Herkenrath machte nur noch ein dummes Gesicht. Schiedsrichter Hüren eilte sofort zum „Tatort“ und hielt zunächst einmal mit den 22 Spielern Kriegsrat. Bis dahin gab es so allerhand im Fußball, aber Pfostenbrüche?

„Handwerker werden gesucht, Handwerker wollen sich bitte melden!“ hallte es aus dem Lautsprecher. Vier kräftige Burschen traten in Aktion, konnten das kaputte Tor jedoch nicht wieder aufrichten. Der ETB bestand auf einen formal ausgeführten Wiederanstoß, damit das Tor des ETB-Spielers Hans Müller anerkannt wurde. Dann war alles zu Ende.

 


Spielabbruch in der 37. Minute

Spielabbruch in der 37. Minute

Die Zuschauer, die bis dahin der ganzen Sache einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen konnten, wurden jetzt unruhig und wollten ihr Eintrittsgeld wieder haben, da sie nur 37 Minuten Fußball gesehen hatten. Sie stürmten die Kassenhäuser, wo man gerade dabei war, die Tageseinnahmen zu zählen. Polizei rückte an. Das Durcheinander war perfekt. Die ETB-Anhänger waren der festen Überzeugung, dass es bei dem Torpfostenbruch nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Die Emotionen kochten in beiden Lagern hoch. Der Rot-Weiss-Präsident Georg Melches, ein ganz ausgekochter Zeitgenosse, ließ trotz allen Durcheinanders den kaputten Torpfosten als Beweisstück sofort konfiszieren. Er war später noch jahrelang im Trophäenschrank der „Roten“ zu bewundern.

ETB verlor im Wiederholungsspiel ersatzgeschwächt 1:8

Es kam zur Verhandlung vor der Verbandsspruchkammer. Melches brachte das corpus delicti gleich mit, um zu zeigen, dass der Pfosten erst vor einem Jahr neu eingesetzt und nicht angesägt worden war, sondern im Erdreich faulte. „Das ist bedingt durch den hohen Grundwasserspiegel der Berne, der unter dem Spielfeld fließt und der den Pfosten faulen ließ“ gab er zum Besten. Er bekam Recht, das Spiel wurde zum ersten Weihnachtstag neu angesetzt. Die „Schwatten“ mussten stark ersatzgeschwächt antreten und gingen vor 12.000 Zuschauern (am ersten Weihnachtstag!) mit 1:8 unter.


Stadion Uhlenkrug, Essen (1927)

Stadion Uhlenkrug, Essen (1927)

Veröffentlicht am 28. August 2014

Das Stadion Uhlenkrug wurde 1922 vom ETB Schwarz-Weiß Essen errichtet, nachdem die Pacht für den vorher genutzten Sportplatz an der Meisenburg nicht verlängert worden war. Damals konnten 35.000 Zuschauer im Stadion untergebracht werden, davon fanden 2.000 auf einer Tribüne aus einer Eisenkonstruktion Platz. Diese Bauweise war zu einer Zeit, als die meisten Stadien allerhöchstens eine Holztribüne besaßen, mehr als außergewöhnlich. 1939 wurde das Stadion auf Grund der Erfolge des Vereins ausgebaut. Das Fassungsvermögen betrug danach 45.000 (davon 2.400 auf der Tribüne). Nach dem Zweiten Weltkrieg begann dann Lokalrivale Rot-Weiss Essen, an den Schwarz-Weißen vorbeizuziehen und übernahm die sportliche Vorherrschaft in Essen. Dadurch versank auch das Stadion in der Bedeutungslosigkeit, bis es 1973 schließlich für 1,4 Millionen DM an die Stadt Essen verkauft werden musste.

Dennoch verfiel das Stadion weiter, so dass es 1975 vom DFB für Zweitligaspiele gesperrt wurde. Dadurch mussten die Schwarz-Weißen (damals in der 2. Bundesliga) ihre Heimspiele im Essener Grugastadion austragen. Heutzutage ist das Stadion soweit wiederhergerichtet, dass immerhin die Spiele in der NRW-Liga darin stattfinden können. Durch verschiedene Umbauarbeiten (Verkleinerung der Stehplatzbereiche, Umzäunung und eigener Eingang des Gästebereichs etc.) wurde es den Anforderungen der Regionalliga angepasst. Das Fassungsvermögen der Spielstätte sank dadurch auf 9.950 Plätze.

Der Zuschauerrekord im Uhlenkrugstadion steht bei 45.000. Er wurde beim Länderspiel Deutschland gegen Luxemburg (4:1) am 23. Dezember 1951 aufgestellt.

 


Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister

Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister

Veröffentlicht am 24. August 2014

Artikel aus: www.etb1900.de/

Im Jahre 1986 feierte die Jugendabteilung des ETB unter Trainer Friedhelm Slomke einen großen Erfolg. Die B-Jugend wurde Deutscher Vizemeister. Im Endspiel unterlagen die Schwarz-Weißen am Morgen des 13. Juli 1986 am Uhlenkrug dem VfB Stuttgart mit 0:5.

ETB-Trainer Slomke zum Spiel: „Der VfB Stuttgart ist ein würdiger Meister und hat aufgrund der zweiten Halbzeit hochverdient gewonnen. Der VfB war klar besser.

Mit dem 1:0 wurde die Mannschaft immer stärker und wir immer schwächer. Wir haben aufgrund der vergangenen Spiele einfach keine Kraft mehr gehabt, etwas entgegenzusetzen. Bei Stuttgart lief alles wie am Schnürchen.“ Trotzdem ein großer Erfolg für die ETB-B-Jugend.

Die Mannschaft des Deutschen Vizemeisters:

Jens Lehmann (Tor), Lars Tappert, Werner Ruthmann, Andreas Köthe, Dirk Westphal, Thorsten Funder, Mark Starka, Andreas Bramkamp, Frank Bast, Ahmad Tahmass, Peter Völlenklee, Marc Renner, Markus Hülshorst, Kai Berges, Ralph Geeven.

Jubiläumstreffen der beiden erfolgreichen B-Junioren-Mannschaften 1986 und 1989:

Am 23.08.14 traf sich ein Großteil der Spieler zu einem Spiel am Uhlenkrug.

 

Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister
Jubiläumsspiel: ETB B-Jugend Deutscher Vizemeister

Tradition und Geschichte des ETB SW Essen

Tradition und Geschichte des ETB SW Essen

Veröffentlicht am 6. August 2014

Wie man mit Tradition umgeht, gibt viel Auskunft über das menschliche und kulturelle Niveau eines Vereines. Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum zu glauben, man könne Bewährtes einfach deshalb verwerfen, weil es eine alte Erfahrung darstellt.

Eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Tradionsvereins ETB SW Essen finden Sie auf der Seite: www.etb1900.de

ETB SW Essen – DFB-Pokalsieg 1959

Der ETB Schwarz-Weiß Essen ist der älteste Fußballverein der Stadt Essen. Bereits 1881 wurde der Gesamtverein gegründet, 19 Jahre später im Jahr 1900 wurde von Turnrat Otto Weber und seinen Mitstreitern Ewald Weber, Ewald Wirminghaus, Willy Wirminghaus, Gustav Kotthaus, Theodor Alten und Richard Born die Fußballabteilung ins Leben gerufen.

Die ETB Fußballer waren zwar nicht die ersten Fußballer in Essen, aber sind bis heute der einzige Verein, der noch in dieser Form besteht.

Schnell erreichte der Verein höhere Ligen und befand sich mit Vereinen wie dem FC Schalke 04 auf Augenhöhe. Im Jahr 1914 konnten die Schwarz-Weißen mit Albert Bollmann ihren ersten Nationalspieler stellen. Im Laufe der Jahre sollten noch zahlreiche weitere Spieler dazu kommen. Spieler wie Oliver Bierhoff, Jens Lehmann, Ata Lameck oder Uwe Reinders kommen aus den Reihen des ETB!

Im Jahr 1959 konnte der Verein seinen größten Erfolg feiern. Die Mannschaft um Trainer Hans Wendland konnte nach einem 5:2 Kantersieg über Borussia Neunkirchen den DFB Pokal nach Essen holen. Zuvor wurden die Spitzenmannschaften des Hamburger SV und von Hertha BSC Berlin aus dem Wettbewerb gekegelt.

Von 1974 bis 1979 spielte der ETB in der 2.Bundesliga. Seit 1979 spielt der Verein in der Oberliga.

Entdecken Sie auf www.etb1900.de die komplette Geschichte des ETB.

 

Tradition und Geschichte des ETB SW Essen
Tradition und Geschichte des ETB SW Essen